Dienstag, 5. September 2017

Wetter: Hurrikan Irma: "Weite Teile Floridas könnten zerstört werden"

Das sieht derzeit gar nicht gut aus. Wer kann, der sollte in den nächsten Tagen die Karibik und Florida sowie die anliegenden Bundesstaaten der USA unbedingt meiden bzw. diese Regionen so schnell es geht noch verlassen. Die Wetterprognosen für den aufziehenden Hurrikan Irma werden immer düsterer. Die Anzeichen verdichten sich mehr als deutlich, dass sich der Hurrikan zu einem echten Volltreffer für Florida entwickelt. Er könnte zudem genau auf die Metropole Miami treffen.

Binnen weniger Tage steht den USA die nächste Naturkatastrophe ins Haus. Irma peilt einen vor allem für Florida zerstörerischen Kurs an. Der Hurrikan würde einmal komplett von Süd nach Nord über den US-Bundesstaat ziehen. Bei Landgang liegen seine Spitzenböen nach aktuellen Berechnungen bei bis zu 250 km/h. Es werden zudem Regenmengen von 300 bis 400 Litern pro Quadratmeter berechnet. Der Landgang ist für die Nacht zum Sonntag berechnet worden. Vor fast genau 25 Jahren erlebte Florida seinen heftigsten Hurrikan Andrew. Diesen könnte Irma nach den aktuellen Berechnungen deutlich in den Schatten stellen. Wer kann, der sollte die Region schnellstens verlassen.
aktuell berechnete Zugbahn von Hurrikan Irma, Quelle: NOAA
Bereits jetzt ist Irma ein Hurrikan der Stufe 4. Sehr wahrscheinlich wird Irma in den nächsten Stunden sogar die höchste Stufe 5 erreichen. Die Spitzenböen liegen um 250 km/h. Die Zuggeschwindigkeit des Sturms selbst ist dagegen geradezu gemütlich. Nur mit 15 bis 20 km/h zieht der Tropensturm über den Atlantik. 

Irma wird unter anderem Puerto Rico, Kuba und die Bahamas treffen und dann fast direkt auf Florida und auf Miami ziehen. Die weitere Zugbahn sieht derzeit vor, dass der Hurrikan einmal von Süd nach Nord über den gesamten US-Bundesstaat Florida hinweg ziehen könnte. Das wäre das schlimmste Szenario. Es müsste mit schweren Schäden und sehr wahrscheinlich auch mit Todesopfern gerechnet werden. Neben den heftigen Stürmen sind auch starke Regenfälle dabei. Verbreitet fallen im Einflussgebiet des Hurrikans 200 bis 300 Liter Regen pro Quadratmeter, lokal auch noch mehr. 


Neben Florida wären auch Anliegerstaaten wie Alabama oder Georgia betroffen. Derzeit kann man von Reisen in diese Regionen nur dringend abraten. Dort besteht in den kommenden 7 Tagen Lebensgefahr. 
Lage am Montagmorgen Ortszeit: Hurrikan Irma liegt mit seinem Zentrum exakt über dem Süden Floridas, um ihn herum Spitzenböen von über 200 km/h

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