Mittwoch, 22. Februar 2017

Wetter: Wie heftig wird Orkan Thomas und wo schlägt er zu?

Das wird ein heftiger Einstand in die Straßenfastnacht. Selbst im Rheinland sind immer noch Sturmböen zwischen 90 und 100 km/h möglich. Weiter im Nordwesten, Norden und Nordosten drohen im Flachland sogar Windgeschwindigkeiten zwischen 100 und 120 km/h. Ab 117 km/h spricht man von Orkanböen.

Das wird für viele Regionen im Norden richtig gefährlich. Orkan Thomas zieht am Donnerstag über Deutschland hinweg. Los geht es ab dem Donnerstagmittag über dem Münsterland. Dann zieht das stärkste Sturmfeld weiter über Niedersachsen nach Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Aber auch weiter nördlich und südlich kann der Wind ordentlich blasen. In den genannten Gebieten sind aber die heftigsten Geschwindigkeiten möglich. Stellenweise ist selbst im Flachland mit bis zu 120 km/h zu rechnen. Lokal können einzelne Böen sogar bis 130 oder 140 km/h erreicht werden. Ab 117 km/h und mehr spricht man von Orkanböen. Das kann extrem gefährlich werden. Meiden Sie unnötige Aufenthalte im Freien, gehen Sie nicht in Wälder und seien Sie beim Autofahren vorsichtig: der Seitenwind ist gefährlich stark

Um Mitternacht erreicht das stärkste Sturmfeld in der Nacht zum Freitag den Osten. Dann sind die schwersten Sturmböen direkt über der Bundeshauptstadt Berlin zu erwarten. Südlich des Mains ist es dabei am ruhigsten. Auch dort gibt es Sturmböen, aber das ganze sollte nach dem aktuellen Stand nicht so heftig wie nördlich des Mains ausfallen. Sicher ist die genaue Zugbahn von Orkantief Thomas aber noch nicht. Die kann sich auch noch etwas nach Norden oder aber auch nach Süden verschieben. Thomas ist ein sogenanntes Randtief und die sind oftmals für Überraschungen gut!
Orkan Thomas und sein Sturmfeld am Donnerstagabend, wetter.net
Daher solltet Ihr in den nächsten Stunden unbedingt die Wetter- und Unwetterwarnungen genau verfolgen.

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

Donnerstag: 8 bis 15 Grad, schwerer Sturm im Norden, immer wieder Regen
Freitag: 4 bis 9 Grad, viel Wind, Regenschauer, Schneeschauer, Graupelschauer
Samstag: 5 bis 9 Grad, aus Nordwesten neuer Regen, kaum Sonne, windig
Sonntag: 8 bis 14 Grad, erst trocken, dann aus Nordwesten wieder Regen
Rosenmontag: mit 11 bis 18 Grad Frühlingswetter, zeitweise Sonnenschein, erst nachmittags aus Nordwesten neue dichte Wolken mit Regen und Wind
Dienstag: 10 bis 15 Grad, bedeckt, ab und zu etwas Regen
Aschermittwoch: 6 bis 13 Grad, viele Wolken, gelegentlich Regen
in der Nacht zum Freitag wird es dann im Osten sehr stürmisch, wetter.net
Wie man sieht, fahren die Temperaturen in den nächsten Tagen Achterbahn, es geht rauf, dann wieder kurz runter, dann wieder rauf. Stellenweise können bis zu 18 oder auch mal 19 Grad erreicht werden. Da kann man wirklich nur nochmal sagen: "Der Winter hat fertig!"

Im Grunde überquert uns jeden Tag mindestens ein Tiefdruckgebiet. Heute ist es Stefan, morgen das vorerst stärkste, der Thomas! Danach kommen noch bis  Aschermittwoch Udo, Volkmar, Wilfried, Xaver und Yannik.

Es stehen uns also wirklich wechselhafte Zeiten bevor! Die Zeit der Hochdruckwetterlagen scheint erstmal vorbei…und ganz nebenbei nistet sich der Frühling bei uns ein! 

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