Donnerstag, 16. Februar 2017

Wetter: Kalifornien droht eine Katastrophe - mehr als 200 Liter Niederschlag werden erwartet!

Die Situation am Oroville-Staudamm in den USA verschärft sich immer weiter. Man muss mittlerweile mit dem Schlimmsten rechnen. Zwar konnte in den vergangenen Tagen Wasser abgelassen werden und damit Druck von dem kalifornischen Staudamm genommen werden, aber ab heute kommt es nun schon wieder zu heftigen Niederschlägen. Die scheinen nun sogar noch heftiger auszufallen als nur vor ein paar Tagen vernutet. Mittlerweile gehen die aktuellen Berechnungen bis kommenden Dienstag von über 200 Liter Niederschlag pro Quadramter aus. Das ist gut ein Drittel des Niederschlags der in Deutschland in einem ganzen Jahr fällt.
Niederschlagstrend der nöchsten Tage: in Kalifornien über 200 Liter Niederschlag pro Quadratmeter
Das sind jetzt aber so richtig schlechte Nachrichten für die Region. Die Böden sind nach den heftigen Niederschlägen der vergangenen Tage und Wochen randvoll. Gleiches gilt natürlich auch für die Zubringerflüsse in den Stausee. Sollten diese erwarteten Regenmengen eintreffen, dann droht in der Region eine Katastrophe, denn der Staudamm könnte in der Tat brechen und für eine Flutwetter in weiten Teilen Kaliforniens sorgen.

Das ist schon bizzarr: Jahrelange hatte Kalifornien mit einer starken Dürre zu kämpfen, die Staudämme waren oftmals fast leer und nun droht der größte von ihnen aufgrund von sintflutartigen Regenfällen zu brechen.

Umso unverständlicher sind aktuelle Meldungen nach denen die Menschen wieder in ihre Häuser unterhalb des Staudamm zurückkehren dürfen. Angesichts der aktuellen Wetterprognosen ist das als grob fahrlässig einzustufen! Binnen der nächsten Stunden dürfte der Pegel der Flüsse und des Staudamms wieder rasch ansteigen...

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