Dienstag, 31. Januar 2017

Wetter: Minus 35 Grad - wird es bei uns bald bitter kalt?

In dieser Woche stellt sich die Großwetterlage auf fast schon frühlingshafte Temperaturen um. Am Donnerstag und Freitag erwärmt sich die Luft im Westen und Südwesten auf 10 bis 13 Grad. Am Rhein sind sogar 15 Grad nicht ausgeschlossen. Kühler bleibt es dagegen im Osten. Dort werden meist Werte um 5 Grad erreicht. Doch zugleich baut sich über Russland und Sibirien ein sehr starkes Kältepolster auf. Seit Tagen berechnen führende Wettermodelle eine ungewöhnlich starke Ansammlung von extremer Kälte. Bis auf minus 35 Grad sinken in Russland und Sibirien die Tageswerte in den kommenden Tagen und rutschen dabei im aktuellen Vergleich um 15 bis 20 Grad ab.
Mega-Kälte über Russland und Sibirien breitet sich weit nach Südwesten aus: wird es auch in Deutschland bald wieder Dauerfrost geben?
Jetzt stellt sich allerdings noch die Frage: Kommt die Kaltluft auch zu uns? Wird es bei uns auch bald wieder bitter kalt?

Das ist gut möglich, allerdings werden wir wohl kaum mit Werten um minus 35 Grad zu rechnen haben. Jedoch könnte es bei uns durchaus für eine neue Phase des Dauerfrosts reichen. Bereits in 7 bis 9 Tagen könnte es soweit sein, dass Deutschland wieder in den dauerfrostigen Bereich sinken. Nachts wären erneut Werte zwischen minus 10 und minus 20 Grad möglich.

Bisher sind es nur einige Berechnungen der Wettermodelle die dieses Kälte-Comeback sehen. Schaut man sich die Ensemble-Vorhersage an, dann sieht man zwar auch einen leichten Trend nach unten (schwarzer Pfeil), aber in der nächsten Woche noch keinen wirklichen Dauerfrost.
Ensemble-Vorhersage für den Osten: es wird langsam wieder kälter, der Hauptlauf (schwarze Linie) ist offenbar zu forsch?!
Der Hauptlauf der Wetterberechnungen (schwarze Linie) scheint etwas zu forsch in der Berechnung der Kälte zu sein. Er sieht für den Osten des Landes bereits in der kommenden Woche Dauerfrost. Das Mittel (rote Linie) aus vielen kleinen Berechnungen liegt allerdings erstmal noch über dem Gefrierpunkt. Da sind also noch einige Fragen offen.

Schauen wir uns einfach die Entwicklung der nächsten Tage an. In ein paar Tagen wissen wir sicherlich mehr!

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