Montag, 23. Januar 2017

Wetter: Milderung schon wieder verschoben?

Vergangene Woche wollten einige Wettermodelle für diese Woche eine spürbare Milderung. Doch die Kälte bleibt, sie bekommt nur einen neuen Namen. Nach dem Hoch Brigitta, folgt nun das Hoch Christa. Das Ergebnis bleibt aber das gleiche: nachts oft strenger Dauerfrost und auch am Tag vielfach Werte nur im oder sogar unter 0 Grad. Nun steht für kommenden Sonntag eine Milderung aus Westen auf dem Plan. Doch nach den aktuellen Berechnungen will auch die nicht wirklich zünden.
Dauerfrost äußerst hartnäckig: Blick auf Montag in einer Woche, wetter.net
Blicken wir nach den aktuellen Berechnungen auf den nächsten Montag, dann sehen wir immer noch in weiten Landesteilen Dauerfrost. Lediglich nach Westen und Norden sieht es milder aus. Aber auch dort würden Temperaturen bis maximal 3 oder 4 Grad keine Frühlingsgefühle auslösen. Die kalte Luft und ihre Ausdauer wird oft von Wettermodellen unterschätzt. Kalte Luft ist schwerer als warme Luft und ziemlich träge. Und diese Trägheit bekommen die Wettermodelle auch in diesem Fall mal wieder recht schwer zu fassen.

Und so kommt es dann auch, dass die angebliche Milderung immer wieder um einen weiteren Tag nach hinten geschoben wird. Der Januar 2017 dürfte auf alle Fälle kälter als im langjährigen Mittel ausfallen. In der vergangenen Woche war das noch nicht sicher. Da sah es noch so aus, als würde die für diese Woche angesetzte Erwärmung das Temperaturmittel nochmal deutlich nach oben treiben. Doch das bleibt nun aus.

Das sind für die Wintersportler gute Nachrichten. Die Pistenbedingungen sind vielfach ideal. Viele Seen sind schon zugefroren und man kann Schlittschuh laufen. Aber aufgepasst: im Vorfeld muss sicher sein, dass das Betreten der Eisdecke erlaubt und auch sicher ist!

Wann nun genau die Milderung kommt, darüber halte ich Euch hier auf dem Laufenden.

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