Samstag, 24. Dezember 2016

Wetter: Bringt uns das Christkind den strammen Polar-Winter?

Traisen, den 24. Dezember 2016 - Weihnachten ist fast da. Heute ist Heiligabend, die Bescherung steht unmittelbar bevor. Daher beeile ich mich jetzt ein klein wenig, damit ich auch pünktlich fertig bin.

Wir hatten gestern darüber gesprochen, dass sich Anfang Januar in den Wettermodellen der Winter blicken lässt. Aber: das ist erstmal nur ein erster Trend, der noch in die Tat umgemünzt werden muss. Daher werfen wir noch mal einen kurzen Blick auf die aktuelle Wetterberechnung.
knappe Kiste Anfang Januar 2017: milder Atlantik gegen russische Kälte, meteociel.fr
Es scheint derzeit wirklich eine knappe Kiste zu werden, denn der milde Atlantik macht es dem osteuropäischen Festland mit seiner Kaltluft nicht so einfach. Die warme Luft Luft versucht dagegen zu halten. Wer die Nase am Ende vorne hat, dass kann man heute nun wirklich noch nicht sagen.

Das Weihnachtswetter hatten wir ja schon mehrmals besprochen: mild, windig und nass. Am heutigen Nachmittag des Heiligabend wurden Höchstwerte bis 10 Grad gemessen. Am wärmsten war es in Freiburg im Breisgau.

Am 1. und 2. Weihnachtstag ist es weiterhin mild. Morgen können im Nordwesten und Westen sogar 13 oder 14 Grad erreicht werden. Das riecht dann wirklich eher nach Frühling als nach Weihnachten. Zwischen den Jahren kommt dann ein umfangreiches Hochdruckgebiet und es gibt überwiegend ruhiges Wetter.
Hoch Yörn sorgt zwischen den Jahren für ruhiges Wetter, meteociel.fr
Das Hoch mit dem Namen Yörn sorgt dann für vielfach trockenes Wetter und das bis zum Jahreswechsel. Nachts kann es dann schon wieder leichten bis mäßigen Frost geben. Am Tag liegen die Höchstwerte meist im einstelligen Bereich, so um 5 Grad - in einigen Regionen etwas darüber, in anderen etwas darunter.

Undmittelbar nach dem Jahreswechsel soll dann wieder Bewegung in die Wetterküche kommen. Die Betonung liegt dabei auf "soll".

Gerade bei sehr stabilen und umfangreichen Hochdruckgebieten haben aber Wettermodelle oftmals ihre Probleme. Sie unterschätzen meist die Stabilität dieser Hochs und berechnen sie als zu schwach. Am Ende sind sie dann aber doch mit mehr Ausdauer versehen als man denkt.

Daher bleibt es in den kommenden Stunden und Tagen weiterhin spannend. Es ist noch völlig offen, ob Anfang Januar der Winter kommt oder nicht.

Eigentlich warten ja schon viele Winterfans auf den so genannten Polar-Winter. Bereits für November wurde uns ja von einigen Branchen-Kollegen ein früher kalter und schneereicher Winter prophezeit. Wie wir alle wissen ist daraus bisher nichts geworden. Bösartige Lästereien wollen wir uns an dieser Stelle aber sparen, das ist dann doch eher der Job eines anderen Branchen- "Kollegen". 

Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen schönen Heiligabend und ein schönes Weihnachtsfest!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Für Fragen, Anregungen oder Wünsche erreicht Ihr mich unter wetterfroschmz@gmail.com oder Ihr nutzt einfach das Kontaktformular auf der rechten Seite.